Stylistin

Mich selbst bzw. meine Modelle zu schminken, frisieren und das zum Thema des Shootings passende Outfit zusammenzustellen ist ein wichtiger Teil des gesamten Foto-Projektes. Farben, Muster, die Persönlichkeit des Modells, die Location etc. spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Ich liebe es, mit Materialien, Verkleidungen, Kostümen, Make-ups und Frisuren zu variieren, um die Bilder, die ich im Kopf habe, auch tatsächlich umzusetzen.


Herbstliche Farben

Mitte November hatten Roland, ein Fotograf aus Königsbrunn und ich ein spätherbstliches Outdoor-Shooting in Söflingen. Ich hatte im Vorfeld die beiden Locations ausgesucht und sie erwiesen sich als absolut ideal für unsere Projekt-Ideen.

Roland hatte seine mobile Blitzanlage mitgebracht, die, obwohl wir wunderschönes sonniges Wetter hatten, den Bildern eine leuchtende und stimmungsvolle Note gaben.

Die erste Bilderserie machten wir auf einer großen Wiese mit verfärbtem Laub; für die zweite Ideen fuhren wir zum nur wenige Minuten entfernten "Fort Oberer Kuhberg". Die Mauern der Anlage und seine Weitläufigkeit machen diesen Platz für viele Ideen interessant und spannend.

Roland hatte sich den ganzen lieben langen Tag über Stock und Stein, hügelauf und hügelab mit seiner nicht unerheblichen Fotoausrüstung abgeschleppt, auf- und abgebaut, sämtliche Scheinwerfer, Stangen und Aufsteller von A nach B transportiert - und (man kann es kaum glauben!) es hat ihm SPASS gemacht ! (wie er anschliessend sagte!)

Ich bin sowieso ein Fan von "Shootings on location", weil ich das sehr spannend finde. In der freien Natur gibt es so viele unvorhersehbare Schwierigkeiten und Herausforderungen - das ist immer ein Abenteuer!



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noch ein "Lost place"

Tino, mit dem ich vorigen Herbst, noch kurz vor dem zweiten Lock-down ein Fotoprojekt hatte, ist ein sehr kreativer Fotograf und "Bastler".

Wir haben beiden das Talent, aus Trash, Müll und altem Zeug, Requisiten und Outfits für Fotoshootings zu basteln. Dino hatte einige selbsthergestellte Sachen in seinem geräumigen Lieferwagen mitgebracht.

MIt dem Wetter hatten wir großes Glück, da es an diesem Tag noch ziemlich warm und niederschlagsfrei war, so daß wir einige wirklich tolle Sachen machen konnten.

Der lost Place waren drei alte Gewächshäuser, die mit Sicherheit schon mehr als 20 Jahre nicht mehr als solche verwendet werden. Wie bei jedem Lost place so waren auch hier jede Menge gefährlicher Dinge am Boden, Glassplitter, Draht, alte Kisten, Schrauben, alles überwuchert mit Unkraut, schmutzig und naß - wie es sich gehört!

Ein Fotoshooting an einem "lost Place" ist immer etwas Besonderes - eben ein kleines Abenteuer voller Überraschungen!



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Sonntagsgeschirr

Die meisten von uns kennen von den Eltern oder Großeltern die Tradition, für Sonntag ein besonderes Tafelgeschirr zu verwenden. Das "schöne Service" kam meist schon beim Frühstück, aber auf jeden Fall für das Mittagessen, die Kaffeejause am Nachmittag und auch für das Nachtmahl am Abend auf den sonntäglichen Tisch.

Diese Tradition ist heute zur Gänze verschwunden - einerseits bedauerlich, andererseits fand man ja das eher blumenreiche, verschnörkelte und überdekorierte Geschirr schon als Kind altmodisch und von "vorgestern".

So ist auch die alte Porzellanfabrik in Arzberg, wo das "Arzberger Porzellan" hergestellt wurde schon seit vielen Jahren stillgelegt und wird nur mehr als "lost place" für Photoshootings gebucht.

Im Oktober vorigen Jahres hatten Gerhard und ich für jeweils einen ganzen Tag sowohl die Porzellanfabrik als auch die alte Lebkuchenfabrik für unsere Foto-Ideen zur Verfügung. Es war ALLES sehr schmutzig, kalt, naß und heruntergekommen, so wie eben ein richtiger toller "lost" place" sein MUSS.

Im nachhinein findet man so ein ganztägiges Shooting, wo man ständig friert, der Boden voller Glassplitter und sonstiger gefährlicher Dinge, der Geruch in den Räumen modrig und abgestanden ist ganz ganz toll und schwärmt oft und gerne von so einem Event. Wie es tatsächlich ist, das weiß man zwar, aber man LIEBT es trotzdem, es ist etwas Besonderes und man vergißt es nicht!

Als Gerhard und ich am Abend zurück ins Hotel kamen, schmutzig, durchfroren, meine High Heels, die Kleidung und auch die gesamte Fotoausrüstung in einem erbärmlichen Zustand, waren wir glücklich!

So verrückt können nur Fotografen und Modelle sein!



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Creazy mit Kunststoff-Folien

Dass Kunststofffolien für Portraits im Studio verwendet werden ist zwar nicht häufig, aber doch immer wieder mal zu sehen; ebenso für Akte und Fashion-Ganzkörper-Fotos, bei denen das Modell dahinter steht oder darin eingewickelt ist.

Aber daß man riesengroße Kunststoff-Folien für ein Outdoor-Shooting bei Wind und Wetter verwendet erfordert schon einigen Mut! Peter, der Fotograf, mit dem ich ein solches Folien-Projekt gemacht habe, hat den Aufwand nicht gescheut. Ich als Modell finde es immer spannend, Neues auszuprobieren, auch mit dem Riskio, zu scheitern. Für mich müssen es nicht immer Ideen sein, von denen man vorher schon weiß, daß sie funktionieren werden.

Peter (sein Name auf der model-kartei: "ceazyphoto" paßt durchaus zu seinen ungewöhnlichen Ideen!) kam aus Obersulm nach Ulm, den Wagen angefüllt mit riesig großen Folien!

Die Wirkung, die dadurch entsteht ist gespenstisch und macht die Fotos sehr interessant und spannend.



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Mein rotes Kettenkleid

"Mein rotes Kettenkleid" - so bezeichnete die Vorbesitzerin das bodenlange, rote Kleid, das sie mir 2003 schenkte.

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Frohe Weihnachten

Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

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Und wieder Selbstportraits

Also, was meine Ideen anbelangt, so fällt mir wahrscheinlich IMMER, ÜBERALL und ZU JEDER ZEIT was ein, was ich selbst, wenn ich mit mir alleine bin an Bilden machen kann! Man kann mit sich selbst alles ausprobieren, hat keinerlei Erfolgsdruck und man weiß, was man sich selbst zumuten kann an Styling- und Make up- Verrücktheiten. Das ist auch eine sehr gute Übung, um dann, wenn man ein Modell hat, mit mehr Sicherheit arbeiten zu können.

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