Modell

Seit den frühen 1980er Jahren bin ich nun als Modell tätig; für Fotografen, Maler, Bildhauer, Zeichner. Die allerersten Erfahrungen konnte ich bereits als Kind vor der Kamera sammeln, denn mein Vater war ein begeisterter Hobby-Fotograf. Später begann dann auch mein Bruder zu fotografieren und ich war sehr häufig sein Modell. In all den Jahren habe ich mit sehr vielen kreativen Menschen gearbeit, ich konnte meine Künstler inspirieren, ihnen Muse sein und gemeinsam mit ihnen an ihren Ideen arbeiten. Muse zu sein und ein Teil bzw. Anlaß für einen kreativen Prozeß zu sein ist für mich das Besondere an meiner Arbeit als Modell. Die meiste Erfahrung habe ich als Aktmodell. Eine ganz besondere Vorliebe habe ich für Vintage-Mode, speziell die 1920er bis 1940er Jahre sind mein Lieblingsdekaden.


Verlorene Geschöpfe hinter weißen Masken

Peter ist als professioneller Fotograf den ganzen lieben langen Tag in Aalen als Fotojournalist mit Fotografie beschäftigt.

Und was macht so jemand in seiner knappen Freizeit: ER FOTOGRAFIERT!

und das deshalb, weil Fotografie nicht nur Peters Profession ist, sondern seine Leidenschaft und sein Leben!

Zurzeit arbeitet er an einem sehr spannenden Projekt, an dem auch ich und Chantal teilnehmen durften. Es sind dies hinter weißen Maksen versteckte Wesen, die irgendwie irrtümlich und völlig verirrt und allein auf die Erde gekommen sind und sich nicht zurechtfinden. Die Geschöpfe sind nackt, was ihre Verlorenheit und Verletzlichkeit besonders deutlich macht.

Die Locations, die Peter für die Bildideen gefunden hat, sind außergewöhnlich; die Bilder werden von den digitalen Farbfotos in düstere und dramatische Schwarz/Weiss Aufnahmen umgesetzt.

Peter hat auch geplant, sobald die Serie fertiggestellt sein wird, eine Auswahl daraus auszustellen, worauf wir alle schon sehr gespannt sind!

Wann das sein wird, werde ich selbstverständlich so bald ich von Peter die Information bekomme, in einem Blog-Beitrag mitteilen!

Eine kleine Vorauswahl aus der Serie gibt es in der Galerie!



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ein Leben wie im Film

Gernot lebt für seinen Traum. Das war mir schon bei unserem ersten Shooting klar. Das Thema war "Barock". Als ich seine Wohnung betrat hatte ich sofort das Gefühl in einer Filmkulisse zu sein. Edle Möbel, goldgerahmte große Spiegel, Bilder von Frauen, die wie aus einer anderen Welt zu kommen schienen!

Ich war sofort absolut begeistert von so viel Passion! Ich finde, alles was man mit Leidenschaft macht wird etwas ganz Besonderes! Gernot versteht es wunderbar, das Modell in seine Welt zu holen. Man vergißt für kurze Zeit, daß man im 21. Jahrhundert lebt.

Sowohl das erste Shooting im Juni vorigen Jahres als auch das zweite ein paar Wochen später standen unter dem Motto "Barock". Beim zweiten kamen noch weitere Ideen dazu, die in diese reichhaltige und oppulente Kulisse gepaßt haben.

Für Samstag, 22. Februar haben wir ein ganz spezielles Outdoor-Shooting geplant, diesmal mit Chantal als zweitem Modell ...



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Fotos muß man entstehen lassen

"Fotos kann man nicht planen, Fotos muß man entstehen lassen." Ein Zitat von Joe Schuler, mit dem ich seit einigen Jahren immer wieder arbeite.

Das Zitat entspricht genau seiner Arbeitsweise, denn natürlich gibt es auch Fotografen, die ihre Bildideen durchaus präzise planen und ebenso präzise umsetzen. Joe jedoch läßt sich überraschen - vom Modell, von der Location, vom Zufall und nicht zuletzt von sich selbst, seiner Fantasie und seiner Kreativität!

Das ist eine spannende Sache und läßt alles offen, ist immer wieder überraschend und die Ergenisse sprechen für sich!

Mitte vorigen Jahres hatten wir wieder mal einen Shooting-Tag mit wenig Vorgaben. Ich kam mit dem Zug nach Burgau, Joe holte mich von dort ab und dann gingen wir zusammen auf den Flohmarkt - denn wir hatten beschlossen, mit den Dingen, die wir dort erstehen würden, Fotos zu machen. Ich kaufte mir einen Nadelstreifen-Hosenanzug um Euro 5,-- und ein Vintage-Kleid mit Blumenmuster um Euro 2,--. Damit gingen wir ins Atelier - und das ist daraus geworden:

Nicht schlecht - oder?



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Studio Manasse

Das Studio Manasse wurde in den 1920er Jahren von dem Fotografen Wlassics und seiner Frau Olga gegründet. Es gab je eine Niederlassung in Wien und in Berlin. Mit seinen erotischen und glamourösen Fotografien erlangte es einen hohen Bekanntheitsgrad.

In diesem fotografiischen Bildstil habe ich mit Klaus im vergangen Jahr verschiedene Bildideen umgesetzt. Klaus ist ein sehr vielseitigef Fotograf, mit dem ich schon viele Mal gearbeitet habe. Vintage-Themen sind seine Favoriten. Vielleicht erinnert sich jemand an die Serien "1960s Style", "Burlesque" oder die Akte im Atelier einer Stuttgarter Malerin.

Hier nun unsere gelungenen Interpretation von "Studio Manasse":



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Eine Blechwanne im Garten

Ralf lebt mit seiner Frau in einem Haus mit einem wunderbar verwunschenen Garten in Illertiessen. Seine große Passion ist die Fotografie - genauer gesagt - die Arbeit mit Modellen.

In seinem wunderschönen Garten hat er eine silberfarbene Blechwanne stehen - und genau mit dieser Blechwanne haben wir eine einzigartige Serie von Fotos gemacht.

Ich hatte mir im Vorfeld schon mein Styling überlegt und alles zu Ralf mitgebracht. Die Blechwanne wurde vor ein mit Wein bewachsenes Holzhäuschen gestellt und mit warmem Wasser gefüllt.

In der Zwischenzeit hatte ich mein Make up und Styling gemacht, setzte mich in die Wanne und wie ungewöhnlich die Bilder geworden sind, könnt ihr sehen ...



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Of epic and life

"OF EPIC AND LIFE" ist der Titel einer neuen Serie von inszenierten Fotografien, die Gerhard jetzt begonnen hat. Als Location für diese Bilder stehen ihm viele Räume in der ehemaligen "Hochschule für Gestaltung" am Hochsträß in Ulm zur Verfügung.

Das Gebäude ist architektonisch im Bauhausstil mit wenig Farben, geraden Linien und großen Glasfronten. Das ist für die Idee dieser Serie der ideale Ort.

Im Dezember konnten wir bereits drei Themen umsetzen. Für das erste Bild war die große geschwungene Bar in der Mensa die Location. Das zweite Foto "come to dish" wurde ebenso in der Mensa fotografiert.

"sunset melancholy" ist das dritte Bild: eine Frau am Fenster blickt in die einbrechende Nacht.

Alle drei Fotos sind mit großem Aufwand an Lichtsetzung und Technik fein und dramatisch inszeniert und sind ganz großes Kino!



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AM ROLLFELD VON WELZOW

Am Morgen des 4. 10. 2019 regenete es in Ströhmen. Wir waren von unserem Hotel Fürstlich Drena auf der Fahrt zum Flughafen Welzow. Nicht nur der anhaltende Regen, sondern auch der starke Wind und die Temperatur von 10 Grad schien unser geplantes Shooting auf dem Rollfeld von Welzow zu vereiteln.

Gerhard und ich hatten geplant, mit der Drohne aus ca. 10 Metern Höhe eine Bildserie zu fotografieren, wo ich in einem hellen Unterkleid das Rollfeld entlang laufen sollte. Die Genehmigung dafür hatten wir bereits erhalten.

Als wir in Welzow ankamen ließ der Regen nach, bis er schließlich ganz aufhörte. Nun hatten wir ein nasses Rollfeld, was sehr dramatisch wirkte, einen düsteren, bedeckten Horizont und konnten unsere Fotos machen.

So eine Chance bekommt man nur einmal. Es sind außergewöhnliche Bilder entstanden!

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