Fotografin

Als Fotografin habe ich zuerst mit Stillleben begonnen. Seit 2011 mache ich nun auch Selbstportraits; dabei ist es mir wichtig, von der Bildidee über Styling, Make-up, Frisur bis zum fertigen Bild alles aus einem Guß zu haben. Deshalb mache ich möglichst alle Arbeitsschritte selbst.

Seit 2014 arbeite ich auch mit Modellen. Mein Hauptthema sind Neuinterpretationen von Gemälden und inszenierte Portraits.

Modelle

Selbstportraits


Phuong VY

Der Name "Phuong VY" allein klingt schon sehr ungewöhnlich! Das Modell, das eben diesen Namen trägt ist auch sehr ungewöhnlich. In ihrem normalen Berufsleben hat sie sehr viel mit Menschen zu tun, ist stets freundlich und geduldig - und genau diese Eigenschaften sind es auch, die die Arbeit mit ihr als Modell einfach und angenehm machen.

Als Modell hatte Phuong Yi noch wenig Erfahrung - aber in ihr steckt Talent und ich denke, man wird noch einiges von ihr hören - und vor allem sehen!

Hier nun die Ergebnisse unseres ersten Shootings:



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"La Strada"

Gelsomina, die Hauptfigur in dem Spielfilm "La Strada" von Fellini wurde von Guilietta Masina dargestellt. Sie spielt ein junges Mädchen, das von ihren Eltern an den rüden Schausteller Zampano verkauft wird und mit ihm von Ort zu Ort reist und ihm bei seinen Auftritten assistiert. Gelsomina ist ein zartes, empfindsames Wesen und ihr Leben an der Seite dieses gefühllosen Mannes ist nicht einfach.

Dieser Film und vor allem die Figur der Gelsomina hat mich zu diesen Bildern inspieriert. Als ideales Modell für diese vielschichtige und empfindsame Figur hatte ich sofort Karin im Kopf. Obendrein sieht Karin Guilietta Masina mit ihren großen sprechenden Augen und ihrer Zerbrechlichkeit auch ähnlich.



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Gabriela

Mein Shooting mit Gabriela ist jetzt ungefähr ein Jahr her. Manchmal passiert es eben, daß man viele Projekte macht und man dann gar nicht dazukommt, darüber zu schreiben. Schade eigentlich.

Gabriela hat mich über die www.model-kartei.de kontaktiert und wollte gerne mit mir arbeiten. Sie ist in Lörrach zuhause und trotz der Entfernung von ca. 200 km und der damit verbundenen mehrstündigen Fahrt mit dem Zug für ein Wochenende zu mir nach Ulm gekommen.

Gabriela ist ein wahres Cameleon als Modell und blüht vor der Kamera auf! Sie ist außergewöhnlich wandelbar und kein Mainstream-Modell. Sie ist von bizarrer und androgyner Schönheit und hat mich zu vier ganz unterschiedlichen Bildserien inspiriert.

Vielen Dank Gabriela! Ich hoffe, wir können mal wieder etwas gemeinsam machen!



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Neues von Philippina

Im November vorigen Jahres hatte ich ja schon eine wunderbare Portrait-Serie von Philippina gemacht. Vor einigen Wochen konnte ich sie erneut als Modell für weitere Portraitaufnahmen gewinnen.

Philippinas Mutter Pia hat uns auch diesmal wieder mit ihrer Assistenz unterstützt: Vielen Dank dafür an Pia!

Rot ist eine sehr leuchtende und auffällige Farbe, die ganz wunderbar zu Philis bloden Locken paßt. Diesmal sind uns fröhliche Portraits einer strahlenden Blondine gelungen!

Auch an mein unverwechselbares Modell ein herzliches Dankeschön!



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Es geht auch nachts

Selbstportraits kann man natürlich auch nachts machen, wenn einem nichts Besseres einfällt! Man hat eine Studioblitzanlage, die man, weil es ja warm ist draußen, auf den Dachgarten schleppt und natürlich auch alles an Stangen und Hintergrundstoffen und all dem Zeugs, das man aus dem Keller holt und ebenso hinaufschleppt in den zweiten Stock, wo sich der Dachgarten befindet. Man baut alles auf, und dann ist es immer das gleiche Spiel, egal ob man Selbstportraits früh am Morgen, spät am Nachmittag oder mitten in der Nacht macht. Das läuft so ab: Modell vor der Kamera, Fotograf hinter der Kamera, Modell schaut irgendwie interessant drein, gibt sich melancholisch, dramatisch, lustig, crazy, weltentrückt oder wie auch immer der Fotograf das möchte, Fotograf sucht einen spektakulären Bildausschnitt, setzt ein unvergleichlich spannendes Licht. Dann gibts wieder die Bilder - und dann geht man vielleicht ins Bett.

So ist das.



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Der Gott des Weines

Das Barock-Gemälde "Bacchus" von Caravaggio ist im Jahr 1597 entstanden. Es zeigt einen jungen Mann mit einem Weinglas in der rechten Hand und im Vordergrund des Bildes einen kleinen Korb mit Früchten und Blättern.

Das Gemälde wurde 1608 anläßlich seiner Hochzeit Cosimo de Medici geschenkt. Heute befindet sich das Bild in den Uffizien in Florenz.

Eine zweite Darstellung des Bacchus mit dem Titel "Der kranke Bacchus" gilt als Selbstportrait. Es zeigt den Künstler selbst als jungen kranken Mann. Beide Gemälde sind in jüngerer Zeit von verschiedenen Künstlern neu interpretiert worden. Cindy Sherman hat den "kranken Bacchus" als Vorbild für ihr Selbstportrait gewählt.

Schon seit einiger Zeit hatte ich überlegt, den Bacchus als Selbstportrait oder mit einem Modell zu fotografieren.

Nun fiel meine Wahl auf Che, der mein Modell für beide Bacchus-Darstellungen war: Wie sich zeigte, war er die ideale Wahl!

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Karin und Lia, die mir als Assistentinnen zur Seite standen!



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Dana

Kurz vor Weihnachten hatte mir Gerhard von Dana erzählt, die er bei einer Weihnachtsfeier kennengelernt hatte. Dana ist Autodidaktin und eine sehr kreative Frau, die in sehr unterschiedlichen künstlerischen Bereichen tätig ist. Ihre Hauptinteressen sind Literatur, das Verfassen von eigenen Texten, Design, Fotografie und Bildbearbeitung, um nur ein paar Dinge herauszugreifen. Im Bereich Fotografie macht sie hauptsächlich Selbstportraits, die sie anschliessend in aufwendigen Composings bearbeitet und ihnen so eine ganz neue Wirkung und Aussage verleiht.

Anfang März hat uns Dana zu Hause besucht und ich war sofort von ihrer interessanten Persönlichkeit begeistert. Ein paar Tage später haben wir uns dann Zeit genommen, einander zu fotografieren.

Die einfachen, natürlichen Portraits am Fenster, die ich von ihr gemacht habe zeigen ihre unverwechselbare Ausstrahlung.



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